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Böhler Edelstahl: Verbesserte Prozessqualität mit digitaler Laufkarte

Eine übergreifende Planung der Produktionsabläufe über alle Betriebe hinweg, forciert Böhler Edelstahl als weiteres Verbesserungsprojekt. Als erstes Teilprojekt für die betriebsübergreifende Planbarkeit wurde ein von GAMED entwickeltes Wärmebehandlungs- und Adjustage-System, kurz WAS, eingeführt.
Das Besondere daran: Die integrierte digitale Laufkarte reduziert Verschwendungen und erhöht die Prozesssicherheit.

Verschwendung von Zeit und Papier

Eine besondere Herausforderung aller Prozessbeteiligten war es bislang, die bis zu 30 Seiten langen Fertigungspapiere so durch die Produktion zu schleusen, dass handschriftliche Anmerkungen, aber auch händisch dokumentierte Fertigungsdaten, vollständig erhalten blieben, um Sie abschießend mittels Scanverfahren digitalisieren und archivieren zu können. Dieses Verfahren war sehr fehleranfällig und auch der gewaltige Zeitaufwand für Kontrollen und Scannen war nicht mehr tolerierbar.

Mitarbeiter angehört - Verbesserungen umgesetzt

Bei der Planung des neuen WAS-Systems wurden viele Innovationen sowie Verbesserungsvorschläge berücksichtigt und punktgenau von GAMED umgesetzt. So konnte z.B. die Laufkarte digitalisiert und der Umgang mit Ihr stark vereinfacht werden. Anstatt 30 Seiten manuell durch die Produktion zu schleusen benötigt man je Fertigungsauftrag nur noch eine Seite, um alle Folgeschritte im Blick zu haben. Zusätzliche Anmerkungen können jetzt direkt im System vorgenommen werden. Auch die Archivierung geschieht jetzt nach erteilter Endfreigabe voll automatisch, ohne Scanverfahren und Papierverschwendung.

WAS leistet enormes

In WAS integriert ist neben der Betriebsdatenerfassung, dem Materialverfolgungssystem und vielen weiteren Funktionen auch eine automatisierte Fertigungsfeinplanung. Derzeit stehen in WAS etwa 35 Millionen Daten für Auswertungen zur Verfügung während das System täglich rund 60.000 neue Daten erfasst und verarbeitet. Dank der neuen Fertigungsfeinplanung können schon jetzt die Anlagen optimal ausgelastet werden was sich im Leistungs- und Nutzungsgrad widerspiegelt.

„Alle unsere 240 Mitarbeiter der EWV/F und EWV/O haben täglich mit WAS zu tun. Die Umstellung auf das neue System verlief erwartungsgemäß rasch und ohne Verzögerungen. Montags wurde das neue System migriert und schon ab Mittwoch konnte die Arbeit wie gewohnt fortgesetzt werden. Die laufend Erweiterungen, wie z. B. die elektronische Laufkarte, kommen sehr gut an und erleichtern unsere tägliche Arbeit enorm.“

Robert Ferstl
Arbeitsvorbereitung und stellvertretender Betriebsleiter

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